Die andere Alarmanlage

Eine Alarmanlage ist in vielen Regionen eine sehr sinnvolle Anschaffung. Leider müssen sich die meisten Hausbesitzer ja jeden Tag auf den Weg zur Arbeit machen. Wer seine Immobilie in dieser Zeit gut geschützt wissen möchte, kann auf verschiedene Methoden der Sicherung zurückgreifen.

Die Alarmanlage

alarm-959592_640Wird im Hause eine Alarmanlage installiert, so handelt es sich meist um eine Kombination aus Videokamera und stillem oder lautem Alarm. Der stille Alarm ist mit einer Sicherheitsfirma verbunden, bei der der Alarm ausgelöst wird. Diese wird in Falle des Auslösens einen Mitarbeiter zu dem Objekt schicken, der sich ein Bild vor Ort machen kann und im Zweifelsfall die Polizei informiert. Diese Unternehmen sind mittlerweile flächendeckend vertreten, sodass nur wirklich abgelegene Gebiete nicht erfasst werden können.

Der laute Alarm ist mehr zur Abschreckung. Jedoch ist seine Wirkung zweifelhaft. Da die meisten Objekte, in denen eingebrochen wird, in irgendeiner Art vorher ausgekundschaftet wurden, wird auch der lautstarke Alarm die Einbrecher nur einmal in die Flucht schlagen, wenn überhaupt. In dicht bewohnten Gebieten jedoch kann er dafür sorgen, dass Nachbarn sich auf die Straße begeben und nachschauen, was passiert ist.

Die tierische Alarmanlage

Gerade in ländlichen Gebieten setzen viele Grundstücksbesitzer auf den Wachhund. Der Hund, egal ob er sich frei auf dem Grundstück bewegen kann oder in einem angemessenen Gehege nahe des Hauses, wird auf jeden Fall anschlagen, wenn eine unbekannte Person das Grundstück betritt oder sich dem Hauses nähert.

Für gewöhnlich werden zu diesem Zwecke Hunde ausgewählt, die problemlos die Wachhunde- oder Personenschutzeignung ablegen können. Dazu sind nicht alle Hunderassen geeignet, besonders jedoch die verschiedenen Schäferhundrassen, der Rottweiler, aber auch der Howerwart und die einige der Hütehunderassen. Doch auch diverse andere Hunderassen sind als „Alarmanlage“ einsetzbar, da sie tatsächlich jede Bewegung auf dem Hof und rund um das Haus herum registrieren. Dies ist etwas, dass den meisten Hunden beigebracht werden kann. Hierzu werden von Hundeschulen entsprechende Kurse angeboten, denn nicht nur der Hund muss zu diesem Zweck etwas lernen, sondern auch der Besitzer.

Allerdings hat die Alarmanlage „Hund“ auch ihre Nachteile. Denn auch ein gut ausgebildeter Hund kann seiner Natur nicht immer widerstehen. So ist es schon vorgekommen, dass der wachende Hund mit Leckerchen oder einem anderen Tier zur Ablenkung von seinem Wachposten abgezogen wurden, sodass die Täter freien Zugang zum Haus hatten. Ganz dreiste Täter gehen mit giftigen Ködern für das Tier vor.

Zweibeiner für den Alarm

Eine weitere Möglichkeit ist Anschaffung von Gänsen. Auch sie stromern durch den Garten und lassen sich im Gegensatz zum Hund auch nicht ablenken. Sind sie einmal auf eine Person aufmerksam geworden, können sie diese sehr schnell vom Hof geleiten. Ob sie jedoch, im Gegensatz zum ausgebildeten Wachhund, wirklich immer im Einsatz sind, sei dahin gestellt, trotzdem aber einen Versuch wert.